Ich verwende die CPU für einen Büro-PC, der etwas mehr Dampf haben muss als ein Standard-Surf- und -Tipp-Computer. Der 3600 ist deutlich günstiger als der 5600X der aktuellen Zen-3-Generation. Letztere hat bei Gaming erhebliche Vorteile gegenüber dem Vorgänger Zen 2, aber das spielt für meinen Einsatz-Zweck keine Rolle. Für mich war nur der möglichst große L3-Cache (32 MB) relevant und der ist genauso groß wie beim 5600X (wenn auch anders organisiert). Das ist auch der Grund, weshalb ich den 3600 den APUs (CPU+iGPU) wie 5600G oder 4650G vorzog. Aufgrund der iGPU musste AMD dort Die-Fläche sparen und kappte deswegen massiv L3-Cache weg. Da für mich im Quasi-Dauerbetrieb auch der Support für ECC-RAM maßgeblich war – weswegen alle gängigen Intel-Desktop-CPUs wegfallen – und der 3600 das unterstützt sofern der Mainboard-Hersteller die Funktion freischaltet, wie es z.B. bei ASUS der Fall ist, war diese CPU für mich der Idealfall.