Sehr gute Module mit sehr guter Kompatibilität.
Kompatibel mit ASUS TUF Gaming B450M Pro II , ASUS TUF Gaming B550M Plus und asus Prime X470-Pro und ECC-Modus.
Im Zusammenspiel mit Ryzen Pro (4650g, 5650g, 5750g, 5755g) sowie Ryzen (3700x, 5800x, 5950x) werden ECC-Funktionen unterstützt.
Die Nutzung unter Linux als tmpfs (auch implizit unter /dev/shm) beschleunigt Datentransfers hinsichtlich Netzwerkauslastung (zuerst nach tmpfs kopieren und von dort lokal im System verschieben).
Die ECC-Funktionen werden von memtest86+ korrekt erkannt, gleiches gilt für edac utils und das Windows-Equivalent.
Die DDR4-3200 Module stellen einen merklichen Geschwindigkeitsgewinn gegenüber DDR4-2666 Modulen dar für Spiele sowie speicherintensive Anwendungen.
Auch wenn Spiele meistens mit 8GB oder 16GB ausreichend versorgt sind, wirkt der "überflüüssige" RAM insgesamt dennoch positiv, da das Betriebssystem (Linux oder
Windows) erneute Lese-Zugriffe aus im RAM zwischengepufferten Datensätzen bedienen kann und somit der Umweg über persistenten Speicher (Festplatte oder SSD) vermieden werden kann.
Diese 32GB Module sind überdies so ziemlich die einzige Option, um auf AM4-Desktops auf insgesamt 128GB RAM zu kommen.
Da ein langsamer Prozessor mit "Warten" kompensiert werdne kann, ein zu geringes Volumen an RAM hingegen nicht immer durch Auslagerungsspeicher (Swapping) kompensiert werden kann (es kommt je nach Betriebssystem zu Problemen bei der entsprechenden speicherverwaltung, vor allem unter Windows), sollten diese Module bei AM4-Besitzern mit mit entsprechenden Prozessoren (ECC-Unterstützung, z.B. Ryzen Pro oder die X-Prozessoren ohne enthaltene/deaktivierte Grafikkomponente, also z.b. Ryzen 7 Pro 5755G und Ryzen 9 5950X) für eine finale Aufrüstung ihrer AM4-Plattform hoch im Kurs stehen.
Der Kingston KSM32ED8/32HC wird auf dem ASUS TUF Gaming B450M Pro-II mit BIOS-Revision 4002 von einem AMD Ryzen 5 Pro 5650G sauber im ECC-Betrieb unterstützt (Bei APUs ist darauf zu achen, für ECC die PRO Serien zu nutzen!).
Ein aktueller Linux-Kernel, z.B. 6.1, unterstützt die Temperatur-Sensoren der Speichermodulen mittels jc42, ältere Kernel/Kernelmodule unterstützen teilweise zwar den KSM32ED8/32ME aber nicht dieses Modell.
Auch edac-util (Debian 11) erkennt die ECC-Module korrekt und liefert die erwarteten Reports/Statusmeldungen.
Der Betrieb von 128GB ECC RAM mit nur 4 Modulen ist insbesondere für produktive Arbeit (also jenseits von Computerspielen oder MS-Office) mit diesen Modulen erfreulich zuverlässig möglich.
Auf die Frage "Wozu ECC? Dadurch kann man doch auch nicht besser übertakten?" eine kurze Erklärung: Der Nutzen von ECC-RAM stellt sich insbesondere bei empfindlichen Daten (z.B. große RAID-Verbünde mit speziellen Dateisystemen) oder fehlerempfindlichen Langzeitberechnungen als Sonderfällen ein.
Ganz handfest ist der Nutzen von ECC-RAM jedoch in der Nähe starker elektromagnetischer Felder, z.B. in der Nähe von Starkstromleitungen oder einer unsauberen Verdichtung elektronischer Leiter oder im Einflussbereich starker Funkanlagen zu erkennen, wenn erkannte und behobene ECC-Speicherfehler Datenverfälschungen, Datenverluste und Systemabstürze verhindern können.