Speicherkrise treibt Preise nach oben – jetzt handeln
Der Markt für Arbeitsspeicher (RAM) und Massenspeicher (SSD/NAND-Flash) ist derzeit stark angespannt: Preise steigen bereits spürbar, viele Produkte sind nur eingeschränkt verfügbar und einzelne Speicherlösungen werden zunehmend knapp. Ursache ist vor allem die stark wachsende Nachfrage aus dem KI- und Cloud-Umfeld, das enorme Mengen an RAM und leistungsfähigen SSD-Kapazitäten benötigt und von den Herstellern priorisiert wird.
Die Folge sind steigende Preise und eingeschränkte Verfügbarkeit für klassische IT-Produkte wie PCs, Notebooks, Server und Workstations. Unternehmen und IT-Abteilungen müssen ihre Speicherbedarfe daher frühzeitig planen und längere Lieferzeiten einkalkulieren, während auch Privatkunden bei Aufrüstungen mit Preissprüngen und Engpässen rechnen müssen.
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Speicherpreise 2025 und ihre Folgen für PC-Hardware


Quelle: Computerbase
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FAQ: wichtigste Fragen und Antworten
Sind die Preiserhöhungen bereits spürbar?
Ja, RAM- und SSD-Preise sind bereits deutlich gestiegen. Besonders betroffen sind DDR5-Arbeitsspeicher für Desktop-PCs, Server-RAM und Enterprise-SSDs. Auch andere Komponenten wie Netzteile oder CPU-Kühler werden teurer, da Rohstoffpreise und Lieferengpässe die Herstellungskosten erhöhen. Wer Projekte oder Upgrades verschiebt, riskiert höhere Kosten oder längere Lieferzeiten.
Analysten erwarten weiter steigende Preise im ersten Quartal 2026: DRAM +55–60 %, NAND-Flash +33–38 %, Enterprise-SSDs von SanDisk teilweise +100 %. Das zeigt, dass die Situation noch nicht stabil ist, auch wenn einige Kunden jetzt vorsorgen.
Welche Speicher sind aktuell am stärksten betroffen?
Am meisten unter Druck stehen Server-DRAM-Module, DDR5-RAM für PCs sowie LPDDR-Speicher für Tablets und Smartphones. Auch SSDs, insbesondere im Enterprise-Bereich, sind knapp verfügbar. Hersteller priorisieren Großkunden wie KI- und Cloud-Anbieter, sodass klassische IT-Produkte nur noch aus den verbleibenden Kontingenten beliefert werden.
Welche Produkte sind von der Speicherkrise am meisten betroffen?
Die Speicherkrise betrifft praktisch alle Geräte mit RAM oder Flash-Speicher. Dazu zählen Desktop-PCs, Notebooks, Server und Workstations sowie Thin Clients und Industrie-PCs. Auch Tablets, Smartphones und smarte Monitore sind betroffen, da sie LPDDR-RAM oder integrierten Flash-Speicher nutzen. Zahlreiche Hersteller wie Dell, Lenovo und HP haben bereits zweistellige Preiserhöhungen angekündigt.
Darüber hinaus sind auch industrielle Anwendungen wie IoT-Geräte, Medizintechnik und Automotive-Systeme betroffen, da sie ebenfalls auf RAM- und Flash-Speicher angewiesen sind.
Warum kommt es überhaupt zu Engpässen?
Engpässe entstehen, weil die Speicherproduktion stark konzentriert ist und die Nachfrage gleichzeitig massiv steigt. Nur wenige Hersteller – Samsung, SK Hynix und Micron – dominieren den Markt. Neue Fabriken benötigen mehrere Jahre, bis sie lieferfähig sind. Zusätzlich treiben steigende Rohstoffpreise für Kupfer, Silber und Zinn die Kosten für Speicherlösungen, Netzteile und Kühllösungen nach oben.
Warum steigen die Preise so stark?
Die Preise steigen, weil Hersteller die margenstarken Projekte großer KI- und Cloud-Kunden priorisieren. Die hohe Nachfrage bei begrenzter Produktionskapazität führt zu spürbaren Preisaufschlägen, die sich auf alle IT-Produkte auswirken. Zusätzlich verstärken steigende Rohstoffkosten und eingeschränkte Zuteilungen auf Spot-Märkten den Preisdruck.
Die enorme Speicheranforderung moderner KI-Rechenzentren, wie z. B. Nvidias „Inference Context Memory Storage Platform“, treibt die Nachfrage weiter in die Höhe: Ein einzelnes Rack kann mehrere Petabyte Speicher enthalten, und weltweit werden jährlich tausende solcher Systeme ausgeliefert.
Wie lange bleibt die Lage angespannt?
Solange die Nachfrage durch KI- und Cloud-Anwendungen hoch bleibt und die Produktionskapazitäten nicht wesentlich erweitert werden, bleibt Speicher knapp. Kurzfristig planen und frühzeitig einkaufen ist deshalb entscheidend. Neue Speicherfabriken benötigen 5–7 Jahre, bis sie voll einsatzbereit sind, sodass eine mittelfristige Entspannung laut Experten frühestens ab 2027 zu erwarten ist.
Gibt es Alternativen zu stark nachgefragten Modellen?
Ja, viele Speicherlösungen sind kompatibel mit Standard-PCs, Servern, Notebooks oder Tablets. JACOB berät zu verfügbaren Alternativen, die Engpässe umgehen und Preissteigerungen abfedern können. So können Projekte zuverlässig umgesetzt werden.
Was sollten Kunden jetzt konkret tun?
Bedarf frühzeitig einschätzen, Lagerware sichern, Lieferzeiten prüfen und Alternativen evaluieren. Wer jetzt handelt, kann Projekte zuverlässig planen und Kosten kontrollieren. JACOB unterstützt dabei mit Markttransparenz, fachkundiger Beratung, realistischen Preis- und Lieferprognosen sowie verfügbarer Lagerware.
💡 Praxis-Tipp: Frühzeitig planen, Lagerware sichern und Preissprünge abfedern – so bleiben Upgrades, Projekte und Systeme planbar, zuverlässig und kosteneffizient.