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Mobile Payment – wer zahlt alles bereits via Smartphone?

Mobile Payment, die bargeldlose Bezahlungsmethode mit mobilen Geräten wie Smartphones oder Smartwatches, liegt eindeutig im Trend. Die Bedeutung von Mobile Payment via Smartphone im bargeldlosen Zahlungsverkehr ist zwar bisher noch vergleichsweise gering, nimmt allerdings stetig zu.

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Die Millennials nutzen Mobile Payment am häufigsten

In Deutschland zahlen technikbegeisterte und jüngere Nutzer häufiger mit dem Smartphone. Die sogenannten Millennials, also die Generation, die um den Zeitraum der frühen 1980er bis zu den späten 1990er Jahren geboren wurden, haben dabei eine größere Affinität zum mobilen Bezahlen:

Quelle: Statista

In Deutschland wird Mobile Payment bisher noch eher verhalten genutzt

Während das mobile Bezahlen in Ländern wie China und den USA bei den Nutzern auf sehr hohe Akzeptanz trifft, wird Mobile Payment in Deutschland noch nicht ganz so häufig verwendet. Für 2019 wurden 2,1 Millionen Nutzer prognostiziert. Im direkten Vergleich zu anderen Ländern mit geringerer Bevölkerungsdichte wie beispielsweise Italien, Spanien, Südafrika oder Großbritannien hinkt Deutschland damit hinterher.

Quelle: Statista

Ursachen für die geringere Akzeptanz in Deutschland

Doch woran liegt das? Zum einen daran, dass viele Bundesbürger neuen Technologien generell erst einmal eher skeptische gegenüberstehen. Vor allem das Thema Sicherheit und Datenschutz scheint hierbei für viele ein Hinderungsgrund zu sein. Zum anderen wissen einige schlichtweg garnicht, dass, beziehungsweise wie man mit dem Smartphone ganz einfach im Supermarkt bezahlen kann. Sie auch noch nicht? Hier erfahren Sie, wie leicht die Zahlung via Smartphone funktioniert!

Noch nicht überall kann mit Smartphone bezahlt werden

Außerdem kann in Deutschland abseits von Supermarkt oder Tankstelle noch längst nicht überall per Smartphone oder Smartwatch gezahlt werden. Wer beispielsweise in der Kneipe oder im Schwimmbad sein Smartphone zückt und zahlen möchte, erntet immer noch häufig fragende Blicke. Auch noch längst nicht alle Betreiber von öffentlichen Verkehrsmitteln haben auf die kontaktlose Bezahlung umgerüstet, obwohl gerade dieser Bereich für diese unkomplizierte Art der Zahlung prädestiniert wäre. Darüber hinaus gibt es in Deutschland immer noch einige Automaten, die ausschließlich Münz- oder Kartenzahlungen entgegennehmen. Hier sind andere Länder wie China schon wesentlich weiter.

Mobile Payment ist in Deutschland auf dem Vormarsch

Dennoch befindet sich Mobile Payment auch in Deutschland definitiv auf dem Vormarsch. Immer mehr Einzelhändler haben bereits auf NFC-fähige Bezahlterminals umgerüstet, Tendenz steigend. Denn auch für Unternehmen bieten Zahlungen via Smartphone Vorteile. Vorgänge wie das Kassieren gehen wesentlich schneller vonstatten, wodurch mehr Zeit und Personal für Beratung zur Verfügung steht. Auch Fehler bei der Geldausgabe entfallen. Die mit mobilen Geräte getätigten Umsätze steigen daher seit Jahren kontinuierlich. Das wird gut an den Paypal-Umsätzen sichtbar, die im Zusammenhang mit mobilen Bezahlsystemen getätigt wurden:

Quelle: Statista

Sogar in Entwicklungsländern wird mobile bezahlt

In Sachen Mobile Payment kann sich Deutschland sogar durchaus von Schwellen- und Entwicklungsländern wie Kenia oder Vietnam noch eine Scheibe anschneiden. Kenia gehört zum Beispiel zu den Vorreitern von Mobile Payment. Während dort bereits seit über einem Jahrzehnt mobile Zahlungen getätigt werden, hat das Thema in Europa erst in den letzten zwei Jahren an Bedeutung gewonnen. Doch weshalb sind manche Entwicklungsländer so fortschrittlich? Diese hohe Anzahl an Nutzern ist auf ein ansonsten mangelhaftes Bankenwesen in diesen Ländern zurückzuführen. Früher hatte in Kenia kaum jemand ein Bankkonto, da es an der Infrastruktur mangelt. Durch die Einführung von M-Pesa hat sich das gewandelt.

Der Bezahldienst M-Pesa als Vorreiter mobiler Zahlungssysteme

Seit im Jahr 2007 in Kenia das mobilen Bezahlsystem M-Pesa ins Leben gerufen wurde, hat sich das komplett geändert. M-Pesa ist aus einer Kooperation zwischen Vodafone und dem Mobilfunkanbieter Safaricom hervorgegangenen. Mit M-Pesa können die Kenianer sämtlich Dinge des Alltags bezahlen: vom Essen bis hin zur Stromrechnung. Anders als bei dem uns bekannten Mobile Payment kann M-Pesa kann auch mit einfachen Handys, also keinen Smartphones genutzt werden. Das hat die Verbreitung stark beschleunigt. Bei M-Pesa wird nämlich per SMS bezahlt. 75 Prozent der Kenianer nutzt diesen Dienst inzwischen regelmäßig.

Die evangelische Kirch sammelt mit dem „elektronischen Klingelbeutel“ Spenden

Dass es in Sachen Mobile Payment in Deutschland vorangeht, zeigt auch dieses Vorhaben. Die evangelische Kirche von Berlin, Brandenburg und der schlesischen Oberlausitz (EKBO) und die Evangelische Bank haben jüngst ihren „elektronischen Klingelbeutel“ präsentiert, der Zahlung via NFC entgegennimmt. Ab sofort gilt hier also nicht mehr die Ausrede, dass man kein Kleingeld in der Tasche für eine Spende hat.

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