Der Schnittstellen Standard Compact Flash bietet eine schnelle Datenübertragung und ist eine gute Alternative zu klassischen Speichermedien wie CDs, DVDs und externen Festplatten. Hingegen dieser verfügt die CF Card über keinerlei bewegliche Teile, die bei langwieriger Benutzung großem Verschleiß unterliegen. Besonders Festplattenspeicher und DVD Laufwerke drehen ihre Speichermedien mit extremen Geschwindigkeiten, die langfristig Lager und Motoren zerstören. Die Cf Card hingegen besteht hauptsächlich aus einem physischen Festspeicher.
Kleine Platinen mit Mikrochips, die auf den minimalsten Herstellungsverfahren produziert werden sind dafür die Basis. In Reinraumlaboren, die weniger als 1 Verschmutzungspartikel pro einer Million Luftatome besitzen und so dauerhaft die Verunreinigung der sehr sensiblen Siliziumchips schützen. In Bauweisen von bis zu 15 Mikrometern werden in flache Siliziumplatten per Lasergravur und Fotoreaktion kleinste Transistoren auf die Scheiben gebrannt. Sie lassen sich mit der digitalen ein und Null Bit Sprache des Computers mit elektrischen Ladungen füllen.
Mit Datenübertragungsraten von bis zu 6 Gigabit pro Sekunde überholen die Festspeicher der Cf Card sogar die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von modernsten Festplatten. In vielen Formaten erhältlich besitzen Sie standartmäßig bis zu 50 Pins, die die Daten in digitaler Form über sogenannte Kartenleser, die entweder extern oder bei neueren Notebooks bereits integriert sind. Mittlerweile sind die Kapazitäten mit Speichergrößen von bis zu 300 Gigabyte an die physischen Grenzen des Formates gekommen. Eingesetzt wird die Cf Card insbesondere bei Digitalkameras und Camcordern.
Ursprünglich entwickelt wurde die Cf Card Speichertechnologie vom im Jahre 1994 Chiphersteller San Disk. Das Unternehmen besitzt bis heute die dazu gehöreigen Patente, vergibt aber interessierten Konkurrenzherstellern Lizenzrechte zur Produktion der Cf Card Speicher.