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Die B&W Filterwerke wurden 1947 in Berlin durch die Geschäftspartner Biermann und Weber gegründet. Das Unternehmen stellt seither optische Filter für die Fotografie her. Im Jahr 1985 wurde B&W durch die Optischen Werke Jos. Schneider in Kreuznach, kurz Schneider Kreuznach übernommen. Dieser Schritt sollte sich als entscheidend für den weiteren Unternehmenserfolg der B&W Filterwerke erweisen. Unter dem Dach von Schneider konnte B&W führende Technologien aus dem Bereich der Linsenfertigung in die Herstellung von Filtern integrieren. Dazu gehören beispielsweise innovative und besonders wirksame Verfahren für die Vergütung der Glasoberflächen. Außerdem konnte B&W sein Angebot auf optische Filter für technische Anwendungen ausdehnen.
Das Unternehmen B&W ist zwar seit 1985 nicht mehr eigenständig, konnte sich aber nach der Übernahme, nicht zuletzt durch den Technologietransfer aus dem Mutterkonzern Schneider Kreuznach, zu einem der weltweit führenden Hersteller von fotografischen Filtern entwickeln. Dies zeigt sich zum Beispiel in dem innovativen Vergütungsverfahren MRC, mit dem B&W nicht nur die optischen Eigenschaften des Filters extrem verbessert, sondern die Filteroberfläche auch noch unempfindlich gegen Wasserflecken, Verschmutzung und Kratzer macht. Dieser Schutz wird bei den hochwertigsten B&W Filtern noch durch den Einsatz von Nanotechnologie verbessert. Bei der MRC nano Vergütung erzeugt eine spezielle Beschichtung durch den Lotoseffekt eine selbstreinigende Oberfläche, an der Wassertropfen abperlen und auch ein Beschlag sich nicht halten kann. B&W produziert derzeit drei verschiedene Produktlinien für unterschiedlich hohe Qualitätsansprüche, angefangen bei den Standardfiltern der Linie Digital mit einer einfachen Mehrschichtvergütung (MC), über die Profi-Linie B&W F-Pro mit der resistenten Mehrschichtvergütung MRC, bis zu den Premium-Filtern der Linie XS-Pro mit MRC nano Beschichtung. Eine weitere Innovation die auf den Markt gebracht hat sind die Käsemann Polarisationsfilter. Außerdem stellt B&W Nahlinsen her, mit denen sich die Einstellgrenze fotografischer Objektive für Nahaufnahmen verkürzen lässt. B&W produziert allgemein Filter für digitale Kameras wie auch für klassische Fotoapparate, die mit Film arbeiten. Die Fotografie mit kurzen Brennweiten unterstützt B&W durch Filter mit einem besonders schmalen Ring, der eine Vignettierung auch bei Aufnahmen mit starken Weitwinkelobjektiven vermeidet.