Elektronische Geräte umgeben uns im täglichen Leben immer mehr. Vor Allem die Kommunikationselektronik und Computertechnik nehmen einen festen Platz ein. Um diese teuren Geräte zu schützen und um die wertvollen Daten zu erhalten, ist ein sicherer Überspannungsschutz notwendig. Ungeschützte PC-Software, Motherboards, Modems, Grafikkarten oder Netzteile können im Ernstfall beschädigt werden oder es führt sogar zum Totalausfall. Es gibt ausreichende Möglichkeiten, Computer und elektronische Bauteile vor diesen Gefahren zu schützen.
Die Ursache der elektrischen Überspannung sind Blitzeinschläge.
In der Nähe von Strom- und Energieleitungen werden Blitzspannungen noch bis zu einer Entfernung von 200 Meter hervorgerufen. Ungünstige Bedingungen können schädigende Potentialdifferenzen verursachen. Eine weitere Gefahr, die oft wenig Beachtung findet, sind Überspannungen im Büro oder im Haushalt selbst. Das simple Ein- und Ausschalten einer Lampe erzeugt im Schalter einen kleinen Lichtbogen, der Spitzenspannungen erzeugen kann. Leuchtstoffröhren mit konventionellem Vorschaltgerät oder das Abschalten elektrischer Geräte verursachen die sogenannten Schalterüberspannungen.
Ein Überspannungsschutz gleicht durch eine intelligente Schaltung nicht nur die Stromspitzen, sondern auch die elektrostatischen Aufladungen aus. Das Angebot reicht von der gesicherten Steckdose bis zu aufwendigen akkubetriebenen Units, die auch gleichzeitig bei einem Stromausfall für kurze Zeit Stromlieferant sind. An die teureren Multikönner werden auch die Internet- und Daten-Leitungen eingeschleift. Der Überspannungsschutz reicht hier bis zu 120.000 Ampere, was bei einem Blitzeinschlag in nächster Nähe ausreichend ist. Die kleineren Kollegen geben einen Überspannungsschutz innerhalb des 220 Volt Netzes und gleichen die geringen Schwankungen im Stromnetz aus. Bei der Anschaffung dieser Einheiten ist, entsprechend der Anzahl der anzuschließenden Verbraucher, die Nennbelastung zu beachten.