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Krieg in der Ukraine: Wie die Krise den IT-Onlinehandel trifft

Schon seit dem Beginn der Corona-Pandemie kämpft die Branche mit erheblichen Schwierigkeiten in ihren Lieferketten. Mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat sich die Situation weiter verschärft. Was sind die Herausforderungen, mit denen der Handel aktuell konfrontiert wird, und was bedeuten sie für Verbraucherinnen und Verbraucher?

Zu hohe Preise, zu wenig Personal

Eine reibungslose Aufrechterhaltung von Lieferketten und damit eine zeitnahe Lieferung von Waren wird immer schwieriger. Eine Rolle in dieser Entwicklung spielen die Energiepreise, die seit Ausbruch des Krieges rasant angestiegen sind. Die Preisentwicklung ist dermaßen extrem, dass sich viele Speditionen aktuell die explodierenden Preise für Benzin und Diesel schlicht nicht mehr leisten können – und so müssen Transportmittel unfreiwillig stehen bleiben.

Ein weiterer Faktor ist der Personalmangel in der Logistik. Seit einigen Jahren und bereits vor dem Krieg in der Ukraine gab es in der Transport-Branche bekannterweise zu wenig Personal für die zu transportierenden Warenmengen. Zusätzlich fallen nun ukrainische Arbeitskräfte so gut wie vollständig aus. Das Fehlen der etwa 100.000 ukrainischen Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer, die davor auch im Auftrag deutscher Speditionen unterwegs waren, stellt ein erhebliches Risiko für das Bestehen internationaler Lieferketten dar.

 

Zulieferer im Kriegsgebiet

Sowohl Firmen in Russland als auch in der Ukraine gelten als wichtige Zulieferer für die globale Industrie. Neben wichtigen Rohstoffen wie Palladium, Nickel oder Neon liefern sie unter anderem Komponenten und Vorprodukte für Hightech-Waren. Aber auch weitere Leistungen für IT- und Software-Unternehmen weltweit werden in den beiden Nationen unter normalen Umständen erbracht.

Doch in der Ukraine tobt derzeit ein aktiver Krieg, die alltägliche Arbeit ist so gut wie zum Erliegen gekommen und bisherige Lieferwege befinden sich auf einmal in einem Kriegsgebiet. Gleichzeitig werden russische Betriebe hart von weltweiten wirtschaftlichen Sanktionen getroffen. Das Resultat: Branchenweit fehlt es an benötigten Ressourcen und ganze Produktionen stehen still.

 

Steigende Kosten und Wartezeiten

Welche Folgen ergeben sich aus diesen Umständen für Verbraucherinnen und Verbraucher? Die Schwierigkeiten in der Warenbeschaffung von Onlinehändlern werden sich wahrscheinlich durch längere Wartezeiten bemerkbar machen. Auch mit steigenden Kosten muss durch die prekäre Situation gerechnet werden. Sicher ist ebenso: Je länger der Konflikt in der Ukraine anhalten wird, desto gravierender werden die Auswirkungen auf dem Markt sein – für Endverbraucherinnen und -verbraucher, aber auch für die gesamte internationale Wirtschaft.

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