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Smart Home – das vernetzte Zuhause

Hätten Sie gerne die volle Kontrolle über Ihr Haus oder Ihre Wohnung? Würden Sie gerne den Komfort einer automatisierten Haushaltsführung genießen und kostbare Zeit sparen? Dann lesen Sie an dieser Stelle weiter und erfahren Sie mehr über Smart Home.

Was bedeutet „Smart Home“?

Unter Smart Home versteht man allgemein technische Systeme, die der Umsetzung einer Automatisierung von Prozessen innerhalb des Hauses oder der Wohnung dienen. Was sich etwas komplex anhört, ist am praktischen Beispiel einer Heizung leicht erklärt. Geht man außer Haus, schaltet man die Heizung in aller Regel ab oder regelt sie herunter. Kommt man dann wieder nach Hause, ist die Wohnung entweder ausgekühlt, oder es wurde während der Abwesenheit unnötig Energie für den Erhalt einer Mindesttemperatur verschwendet. Mit einer intelligenten Smart-Home-Heizung kann exakt festgelegt werden, wann und wie geheizt werden soll. Die Heizung lässt sich etwa so programmiert, dass sie die Wohnung ohne Zutun an einem bestimmten Zeitpunkt auf eine bestimmte Temperatur heizt. Das ist besonders nützlich, wenn man abends von der Arbeit heimkommt und das Zuhause dann bereits wohlig geheizt ist. Doch das Anwendungsgebiet von Smart Home ist breit gefächert und umfasst viel mehr als nur smartes Heizen.

Was kann alles mit Smart Home gesteuert werden?

Prinzipiell lassen sich sämtliche, elektronische Haushaltsgeräte via Smart Home steuern, das passende System vorausgesetzt. Folgende Geräte sind prädestiniert für eine vernetzte Bedienung:

Smart Home Technologie

Vorteile von Smart Home

Die wesentlichen Vorteile von einem intelligenten Zuhause ist die Zeit- und Stromersparnis – das System denkt an alles. Die optimierte Automatisierung der Prozesse innerhalb des Hauses oder der Wohnung reguliert den Energieverbrauch äußerst effizient und spart dabei nicht nur Kosten, sondern kommt so auch der Umwelt zugute. Smart Home ist der Inbegriff für eine Alltagserleichterung, welche einen nicht zu unterschätzenden Gewinn an Lebensqualität darstellt.

Ein Beispiel für einen smarten Tag

Rollläden und Licht

Sie werden morgens sanft durch ein gedimmtes Licht geweckt, dessen Rhythmus sich im Vorhinein für die ganze Woche einstellen lässt, denn nicht jeden Tag muss man zur selben Uhrzeit aufstehen. Gleichzeitig gehen die Rollläden hoch und Licht erleuchtet in den bevorzugten Räumlichkeiten. Ihre Heizung hat sich schon vor dem Aufstehen leicht erwärmt, damit der Start in den neuen Tag bereits behaglich beginnt. Haben Sie Ihren Tag perfekt durchgeplant, kann Ihnen auch die Kaffeemaschine automatisch pünktlich einen Kaffee zum Frühstück zubereiten.

Heizung- und Energiesteuerung

Heizung mit smartem Thermostat

Sobald Sie das Haus verlassen, werden alle Lichter ohne Zutun ausgeschaltet und nicht benötigte, elektrische Geräte komplett ausgeschaltet. So gehören auch die stromfressende Standby-Lichter der Vergangenheit an. Auch die Heizung muss nicht umsonst heizen, sondern reguliert sich nach Belieben. Während Sie inzwischen an Ihrem Arbeitsplatz sitzen, beginnt das smarte Zuhause auch mit der Arbeit.

Saugen, Waschen und Trocknen

Der Roboter-Staubsauger beginnt in der Wohnung zu saugen, der Rasenmäher mäht automatisch den Garten. Auch für die Pflanzen ist gesorgt: die vorprogrammierte Bewässerungsanlage versorgt Ihre Pflanzen in Haus und Garten mit Wasser. Für Tierfreunde schaltet sich währenddessen das Aquarium oder Terrarium ein und versorgt Fische oder Reptilien mit Licht, Wärme oder Futter. Zwei Stunden vor Feierabend geht die Waschmaschine mit integriertem Trockner an und sorgt bei Ihrer Ankunft für frisch gewaschene und getrocknete Wäsche. Sie betreten ihr Zuhause und automatisch gehen Ihre favorisierten Lichtquellen, der Computer, Fernseher, oder Ihre Stereoanlage an. Pünktlich zur Schlafenszeit gehen die Rollläden wieder hinunter und das Licht wird ausgeschaltet, vielleicht bleibt noch ein kleines Nachtlicht an, das dann langsam ausgeht, während Sie wohlig einschlafen. Ein smarter Tag, nicht wahr?

Mobile Steuerung per PC, Tablet oder Smartphone

Alle Geräte werden über das Smartphone/Tablet oder einen Laptop verwaltet.

Wer nun denkt, dass die Steuerung der jeweiligen Geräte lediglich von Zuhause aus vorgenommen werden kann, der irrt. Denn auch von unterwegs können die Geräte über eine (mobile) Internetanbindung gesteuert werden. Dies geschieht durch portable Geräte, wie Laptops, Smartphones oder Tablets. Selbstverständlich funktioniert das Ganze auch mithilfe eines ortsunabhängigen Computers.

Welche Geräte benötigt Smart Home und wie arbeiten diese zusammen?

Alle Funktionen verwaltet und koordiniert die Zentralsteuereinheit. Die Basisstationen nutzen in der Regel die Smart-Home-Funkstandards Z-Wave, ZigBee oder EnOcean. Z-Wave ist dabei der führende Standard und findet hohe Akzeptanz. ZigBee und EnOcean gelten als relativ energieeffiziente Funkstandards. Wichtig bei der Wahl des geeigneten Funkstandards ist dabei die Zukunftssicherheit der Technik zu berücksichtigen.

Heimisches Netzwerk

Eine weitere Voraussetzung für die zeitgemäße Nutzung von Smart Home ist ein WLAN-Netz, über das die Basisstation angesprochen werden kann. Manche Systeme verbinden sich ausschließlich per WiFi oder Bluetooth mit den jeweiligen Geräten, das bietet den Vorteil des einheitlichen Standards, geht teilweise jedoch auch mit Einschränkungen einher.

Smart-Home-Geräte

Für jedes einzelne Gerät wird ein Modul benötigt, das Signale von der Smart Home Zentrale per Funk erhält. Durch die Modularität kann das Smart-Home-System später, je nach Bedarf, leicht um zusätzliche Komponenten erweitert werden. Mittels der Zentralsteuereinheit können Sie simpel individuelle Eigenschaften des Systems programmieren. So könnte eingestellt werden, dass beim Öffnen der Haustür das Flurlicht angeht, viele weitere Szenarien sind möglich. Besondere praktisch sind dabei auch Starter-Sets, auf denen einige Basisfunktionen bereits vorprogrammiert sind und die jeweiligen Funkempfänger mitgeliefert werden.

Welche Anbieter gibt es?

Für Einsteiger sind Anbieter wie Telekom oder RWE sehr empfehlenswert, da die Installation und die Konfiguration bei deren Produkten oftmals einfacher von der Hand gehen. Diese Produkte richten sich explizit an Einsteiger, so können Sie mithilfe eines Starter-Sets ganz einfach ein Smart-Home-System aufbauen.

Starter-Set: Telekom SmartHome Starter Paket WLAN

Smart-Home-Basis inklusive Repeater

Telekom liefert mit seinem Starterpaket alle wichtigen Basisfunktionen einer vollwertigen Smart-Home-Anlage für Einsteiger. Spielend einfach lassen sich Strom, Wärme und Licht regulieren – von Zuhause oder unterwegs. Nützlich ist auch die Integration von weiteren Geräten/Herstellern wie zum Beispiel Netatmo, Sonos und Amazon Echo.

Lieferumfang des Magenta Smart Home Starter-Kit:

  • 1x Smart-Home-Basis
  • 2x Tür-/Fensterkontakt

Mit diesen Komponenten können sie ihr smartes Zuhause erweitern:

Innogy RWE SmartHome Lösung:

RWE liefert alle wichtigen Basisfunktionen einer vollwertigen Smart-Home-Anlage für Einsteiger. Spielend einfach Strom, Wärme und Licht regulieren – von zu Hause oder unterwegs. Nützlich ist auch die Integration von weiteren Geräten wie beispielsweise dem Philips-Beleuchtungssysteme oder Wetterstation und weiteren.

Auch Einzelgeräte ohne Netzanbindung können für mehr Komfort sorgen

Sie müssen nicht zwangsläufig das ganze Heim vernetzten. Vielen Anwendern genügt es auch schon, die Stromzufuhr von Einzelgeräten zeitlich regulieren zu können. Zeitschaltuhren stellen eine simple Methode dar, um die Stromzufuhr automatisch nach Zeitplan zu einzustellen. Rauchmelder warnen uns vor Brandgefahr und Alarmanlagen halten ungebetene Gäste fern. Einzelgeräte wie Roboterstaubsauger oder automatisierte Rasenmäher nehmen uns die zeitraubenden Tätigkeiten ab.

Resümee: Das intelligente Zuhause selbst gestalten

Smart Home bietet vielfältige Möglichkeiten, um ein „Mehr an Komfort“ im eigenen Heim genießen zu können. Ein vorkonfiguriertes Komplettsystem bietet Einsteigern die Möglichkeit erste Erfahrungen mit Smart Home zu sammeln, die Installation solcher Sets ist meist auch von ihnen ohne größere Probleme zu bewerkstelligen. Hat man Gefallen an seinem Smart-Home-System gefunden, kann man weitere Geräte einfach mit einbinden. Nutzer mit Know-how, die sich näher mit der Materie beschäftigen und einen ganz bestimmten Einsatz planen, können sich auch mit weiteren, professionellen Lösungen auseinandersetzen. Wer auf Komfortfunktionen, wie Vernetzung oder Fernsteuerung, verzichten kann und vielleicht nur ein Gerät automatisieren möchte, ist auch mit Einzelgeräten gut beraten.

 

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