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Navi versus Smartphone – wer navigiert besser durch den Urlaub?

Sind Navigationsgeräte seit Einzug von Smartphones und Apps à la Google Maps nicht eigentlich überflüssig geworden? Das ist eine berechtigte Frage, denn auch mit einem Smartphone oder Tablet und der passenden App gelangt man in der Regel ohne Probleme ans Ziel. Darüber hinaus muss man sich kein weiteres Gerät anschaffen. Damit sind Smartphones doch eigentlich die ideale Alternative zum klassischen Navi, oder vielleicht doch nicht?

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Das Navi hat immer noch Vorteile

Für ein Navigationsgerät spricht in erster Linie das bessere Handling. Die Handhabung eines Navigationsgeräts ist in der Regel wesentlich komfortabler und intuitiver gestaltet als bei einem Smartphone. Das liegt vor allem daran, dass das Betriebssystem des Navigationsgeräts ausschließlich für einen Zweck programmiert wurde: zum Navigieren. Die Menüführung ist klar strukturiert und eigens für die Navigation optimiert. Man muss nicht erst eine App öffnen, sondern kann sofort loslegen. Die Eingabe von Routen erfolgt damit ohne Umwege und wichtige Funktionen sind meist  schneller und einfach zu erreichen.

Die Lautsprecher von Smartphone können in Sachen Lautstärke in vielen Fällen nicht mit einem qualitativ hochwertigen Navigationssystem konkurrieren. In manchen Autos kann sich bei höheren Geschwindigkeiten schnell eine Geräuschkulisse entwickeln, welche die Navigationsanweisungen aus dem Smartphone schnell einmal übertönen kann.

Navi

Die Navigation mit dem Smartphone kann beim Fahren stark ablenken.

Obwohl das Smartphone via USB-KFZ-Ladekabel auch im Auto geladen werden kann, reicht die niedrige Stromspannung manchmal nicht aus, um das Smartphone im ausgelasteten GPS- und LTE-Betrieb mit der benötigten Menge an Strom zu versorgen. Gerade auf längeren Strecken kann dies zum Problem werden, da sich der Akku des Handys langsam entlädt.

Des Weiteren wird die Smartphone-Navigation durch Nachrichten wie WhatsApp, Facebook und alle weiteren App-Benachrichtigungen unterbrochen. Das lenkt zudem ab und erhöhen das Unfallrisiko.

Darüber hinaus können bei der Nutzung des Smartphones im Ausland Kosten für Kartenmaterial und Echtzeit-Verkehrsinformationen anfallen. Zwar lassen sich die Karten bei Google Maps auch downloaden und offline nutzen, aktuelle wichtige Verkehrsinformationen erhält man offline allerdings dann nicht mehr. Bei Navigationsgeräten mit integrierter SIM-Karte besteht dieses Problem nicht.

Fazit

Der ADAC kam nach eingehender Prüfung der Bereiche Installation und Betrieb, Handhabung, Routenberechnung, Navigation und Verkehrsmeldung zum Fazit, dass professionelle Navigationsgeräte Smartphones bei der Navigation immer noch überlegen sind. Für kürzere Strecken kann das Smartphone durchaus als Alternative zum Navi genutzt werden. Wenn man allerdings häufig und dabei auch längere Strecken fährt, empfiehlt sich oftmals ein Navigationssystem. Daneben ist die Entscheidung auch vom Nutzertyp abhängig. Vor allem Smartphone-affine User nutzen gerne auch mal das Smartphone, wohingegen weniger Technikbegeisterte das Navi aufgrund des besseren Handlings vorziehen.

 

 

 

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