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Mobile POS Payment – ist Ihr Geschäft bereit?

Mobile POS Payment – das mobile Bezahlen via Smartphone oder Smartwatch am Point of Sale liegt im Trend. Laut Statista wird das Transaktionsvolumen im Segment Mobile POS Payments 2021 etwa 2.204.471 Mio. € betragen. Bis 2025 werden jährliche Wachstumsraten von 16,91 % prognostiziert. Die Anzahl derjenigen, die via Mobile POS Payment bezahlen, soll laut Prognosen im Jahr 2025 1.890,3 Millionen betragen. Das durchschnittliche Transaktionsvolumen pro Nutzer im Segment Mobile POS Payments wird im Jahr 2021 bei 1.479,0 € liegen.

Höchste Zeit also, das eigene Bezahlsystem fit für die Zukunft zu machen und vor allem auch die Kunden darauf aufmerksam zu machen.

Welche mobilen Bezahldienste kann ich meinen Kunden anbieten?

Durch die Integration von Mobile Payment können Sie Ihre Umsätze ankurbeln und die Akzeptanz Ihrer Kunden erhöhen. Anhand der untenstehenden Grafik können Sie beurteilen, welche mobilen Bezahldienste Sie Ihren Kunden bereits jetzt zur Verfügung stellen können beziehungsweise welche Infrastruktur Sie noch schaffen müssen, um den Wünschen Ihrer Kunden zu entsprechen.

Mobile Payment Schnellcheck für Händler

Die Technik hinter Mobile POS Payment

Mobile Payment kann am POS mit unterschiedlichen Technologien und auf unterschiedliche Weise realisiert werden: mit NFC, QR-und Barcodes sowie per BLE.

Near Field Communication (NFC)

NFC ist eine auf Radio-Frequency Identification (RFID) beruhende Funktechnologie, die für sehr kurze Entfernungen von wenigen Zentimetern geeignet ist und für den kontaktlosen Datenaustausch verwendet wird. NFC ist die gängigste Methode in Deutschland, um kontaktlos mit Bank Card, Smartphone oder Smartwatch Zahlungen zu tätige. Um mit NFC bezahlen zu können, geben die Mitarbeiter an der Kasse die Waren des Kunden in das System ein.

Mobile POS Payment

Zahlung mit dem Smartphone via NFC

Daraufhin platziert der Kunde sein NFC-kompatibles Gerät dicht vor den Leser der Registrierkasse beziehungsweise des NFC Terminals. Für den Datenaustausch wird der Betrag vom Konto des Kunden abgezogen und dem Händler gutgeschrieben. Der Vorgang ist derselbe wie bei einer kontaktlosen Kartenzahlung. Dies setzt voraus, dass sich der Kunde zuvor beim Anbieter registriert und seine Zahlungsdaten gespeichert hat. Die meisten Anbieter mobiler Bezahlverfahren wie Apple Pay, Google Pay oder auch die Volksbanken Raiffeisenbanken arbeiten mit dieser Technik.
Voraussetzungen für Händler:
  • Entsprechendes Kartenlesegerät/Terminal mit NFC-Unterstützung

Wenn Sie bereits über ein NFC-Terminal verfügen, über welches Ihre Kunden kontaktlos per Girocard zahlen, müssen Sie nichts weiter tun. Dann können Sie nämlich bereits mobile Zahlung, auch von Smartphones, entgegennehmen. Hard- oder Softwareupdates sind an Ihrer bestehenden Terminal-Infrastruktur nicht erforderlich.

Vorteile von NFC  Nachteile  von NFC
Wird von vielen mobilen Zahlungsdiensten unterstützt Kunde hat Aufwand bei der erstmaligen Registrierung des Verfahrens
sehr schnelle und komfortable Zahlungsabwicklung funktioniert nur in unmittelbarer Nähe zum Zahl-Terminal (max. ca. 10 Zentimeter)
funktioniert auch ohne aktive Internetverbindung des Kunden
Technische Infrastruktur ist in der Regel bereits vorhanden

QR-Code/Barcode

Der Kunde speichert die Zahlungsdaten in einer App auf seinem Smartphone oder seiner Smartwatch. Um an der Registrierkasse eine Zahlung zu tätigen, können Kunden die Anwendung auf ihrem Gerät öffnen und sich durch Eingabe einer PIN identifizieren. Kunden benötigen für diesen Vorgang eine aktive Internetverbindung. Die App generiert dann einen QR-Code oder Barcode, der vom Personal an der Kasse gescannt wird. Das autorisiert den Einzelhändler, Geld vom gespeicherten Konto abzuheben.
Mobiles Bezahlen via Code
Der Code kann nur einmal verwendet werden und ist aus Sicherheitsgründen nur für einen bestimmten Zeitraum gültig. Um diese Technologie bereitzustellen, ist am POS ein Scanner erforderlich, der den von der Anwendung generierten QR-Code oder Barcode lesen und verarbeiten kann. Wenn ein Verfahren verwendet wird, das auf Barcodes basiert, kann in der Regel der bereits in die Registrierkasse integrierten Scanner verwendet werden. Für ein Verfahren mit QR-Codes wird meistens ein separater Scanner benötigt.
Voraussetzungen für Händler:
  • Kompatibler Barcodescanner
Vorteile von QR-Code/Barcode  Nachteile  von QR-Code/Barcode
Scanner der Registrierkasse kann Barcodes lesen benötigt eine aktive Internetverbindung des Kunden
nicht ganz so komfortable Zahlung wie bei NFC

Bluetooth Low Energy (BLE)

Im Vergleich zu NFC beträgt die Reichweite eines BLE-Senders (auch als Beacon bezeichnet) zehn Meter und mehr. Smartphones im Umkreis des Beacons werden automatisch erkannt und für eine Zahlung registriert. Es ist also nicht mehr erforderlich, das Smartphone an der Kasse hervorzuholen. Die Informationen an das Kassenpersonal, dass über die Beacon-App bezahlt werden möchten, ist ausreichend. Der Verkäufer identifiziert den Kunden und bucht den Kauf auf das entsprechende Konto.
Um diese Technologie nutzen zu können, muss das Geschäft mit mindestens einem Beacon Terminal ausgestattet sein. Zusätzlich muss die Software des Anwendungsanbieters an das Registrierkassensystem angebunden sein. Derzeit führen Apple sowie PayPal vorläufige Feldversuche zur BLE-Technologie durch. PayPal verwendet biometrische Technologie, um App-Benutzer zu identifizieren. Daher müssen Kunden neben Zahlungsdaten auch aktuelle Fotos in der App speichern.
Voraussetzungen für Händler:
  • Beacon Terminal
Vorteile von BLE  Nachteile  von BLE
hohe Reichweite Beacon ist vergleichsweise wenig verbreitet und bekannt
automatische Identifikation des Smartphones Es muss eine Anbindung der Software des Appanbieters an das Kassensystem erfolgen.
gilt als weniger sicher

Benutzerfreundlichkeit als Schlüssel für eine hohe Kundenakzeptanz

Der Zahlungsverkehr sollte für den Kunden so einfach und komfortabel wie möglich gestaltet werden. Daher kann es auch von Vorteil sein, eine Kombination verschiedener Zahlungsfunktionen anzubieten. Zum Beispiel ermöglichen Anbieter wie Payback Pay oder Blue Code ihren Kunden, per Code und NFC zu bezahlen. Ausschlaggebend ist immer die vorhandene Infrastruktur des Einzelhändlers und des Kunden.

Machen Sie auf Ihre Zahlungsmöglichkeiten aufmerksam!

Einige Nutzer von Mobile Payment Diensten sind sich beim Besuch von Einzelhandelsfachgeschäften immer noch unsicher, ob sie überhaupt mit ihrer präferierten Methode bezahlen können. Machen Sie Ihre Kunden also darauf aufmerksam, indem Sie am Point of Sale das Wellensymbol für NFC und die Logos Ihrer unterstützen Mobile Payment Dienste sichtbar präsentieren.

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