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Hält Ihr Unternehmen die DSGVO ein? Machen Sie den Selbsttest!

Seit knapp einem Jahr ist DSGVO nun schon für alle EU-Mitgliedsstaaten verpflichtend. Aber bis dato haben viele Unternehmen in Deutschland die DSGVO-Vorgaben immer noch nicht konsequent umgesetzt. Einige Branchen weisen sogar erhebliche Lücken auf. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „DSGVO-Index“ des Marktforschungsunternehmens techconsult. Dieser Studie zufolge haben 18 Prozent der 259 befragten Unternehmen aus Deutschland immer noch nicht angefangen, die Inhalte der DSGVO umzusetzen. Vor allem das Gesundheitswesen und Institutionen der öffentlichen Verwaltung hinken diesbezüglich stark hinterher. Kein Wunder, denn die DSGVO enthält ganze 99 Artikel, die es einzuhalten gilt – immer noch eine große Herausforderung für viele Unternehmen und Organisationen

Über die DSGVO Index Studie

Der DSGVO Index erfasst die Daten von Unternehmen verschiedener Branchen und Größenordnung und zeigt, wie ihr Unternehmen hinsichtlich der DSGVO-Konformität eingestuft wird. Die Grundlage der Studie „DSGVO-Index“ stellt eine branchen- und größenklassenübergreifende Befragung dar, die Angaben von 259 Unternehmen aus Deutschland umfasst und mit der kompetenten Unterstützung von Microsoft, Tarox, avedos, SEP und QSC durchgeführt wurde.

Ist Ihr Unternehmen bereits zu 100% DSGVO-konform? Machen Sie den Self Check!

Bei DSGVO INDEX können Sie den DSGVO Self Check machen. Hier werden Ihnen unter anderem Fragen zu den Themen Grundsätze der DSGVO, technische und organisatorische Maßnahmen sowie zur Auftragsverarbeitung gestellt. Nach der Beantwortung des relativ umfangreichen Fragenkatalogs erhalten Sie eine übersichtliche Einstufung und potenzielle To-Do’s.

Die EU-DSGVO ist verbindlich

Die Datenschutz-Grundverordnung ist Bestandteil der 2012 vorgestellten EU-Datenschutzreform. Die EU-DSGVO vereint das Datenschutzrecht EU-weit. Sie regelt Datenverarbeitung, die Rechte der Betroffenen und die Pflichten der Verantwortlichen. Die EU Datenschutz-Grundverordnung ist rechtsverbindlich und trat am 25. Mai 2018 mit unmittelbarer Wirksamkeit für alle EU-Mitgliedstaaten in Kraft. Behörden, Unternehmer und Freiberufler müssen sich auf einige Neuerungen gefasst machen, die teilweise mit Aufwand verbunden sein können.

Unternehmen werden in die Pflicht genommen

Sie müssen „geeignete technische und organisatorische Maßnahmen“ ergreifen, um die neuen Standards erfüllen zu können. Unternehmen werden einigen Rechenschaftspflichten gegenüber den zuständigen Behörden auferlegt. Im Streitfall vor Gericht ist es seit dem Inkrafttreten der Verordnung zu einer Beweislastumkehr zwischen Verbraucher und Unternehmen gekommen. Selbst Kleinstunternehmen ab 10 Mitarbeitern müssen einen Datenschutzbeauftragten bestellen. Bei der Verarbeitung kritischer Daten werden Unternehmen auch dazu verpflichtet, sogenannte Datenschutz-Folgenabschätzungen zu erstellen. Weiterhin besteht eine eigene Meldepflicht bei Entdeckung etwaiger Mängel.

Auf https://www.datenschutz-grundverordnung.eu können Sie sämtliche Inhalte der DSGVO in gegliederter Form abrufen.

Bei Missachtung drohen hohe Geldstrafen

Bei Verstößen gegen die Verordnung drohen hohe Strafen. 4% des weltweiten Umsatzes eines Unternehmens können die jeweiligen Aufsichtsbehörden bei groben Zuwiderhandlungen einziehen. Im schlimmsten Fall kann so ein Bußgeld in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro (Höchststrafe) entstehen. Besonders im Gesundheits- und Bildungswesen sowie in der Finanzbranche sollen die Strafe besonders hoch ausfallen.

DSGVO und Cloudspeicher – ein Widerspruch in sich?

Nicht zwangsläufig. Immer mehr Unternehmen lagern ihre Daten bei externen Dienstleistern in fremdem Rechenzentren aus. Die Vorteile von Cloud Speicher sind vielfältig. Es müssen zum Beispiel keine hohen Investitionen in die Speicherinfrastkrukutr getätigt werden, Wartungskosten entfallen und der Speicherbedarf kann flexibel und unkompliziert erweitert werden. Doch wer seine Daten auslagert, lagert damit noch lange nicht die Verantwortung für diese aus. Unternehmen sind dafür verantwortlich, dass der gewählte Cloudspeicher den Normen der DSGVO entspricht. Um sicherzugehen, dass Ihre Daten in der Cloud in guten Händen sind, achten Sie bei der Auswahl des Dienstleisters auf Siegel und Zertifizierungen, wie ISO 27001, das European Privacy Seal oder Datenschutz-Zertifikate nach GDPR. Falls nötig müssen in einigen Fällen auch individuelle Datenschutzrichtilinen und Zertifizierungen mit dem Anbieter erarbeitet werden.

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