Menü

Digital Signage Trends

Digital Signage hat sich im Laufe des vergangenen Jahre rasant weiterentwickelt. Nicht nur die Technik hat sich kontinuierlich verbessert, sondern auch deren Integration und die Arte, wie Digital Signage Kunden anspricht, unterliegt einem ständigen Wandel. Da Digital Signage immer reaktionsschneller und dynamischer wird, ist es wichtig, sich über diese Trends auf dem Laufenden zu halten, um nicht hinter der Konkurrenz zurückzubleiben. Was sind also die Digital Signage Trends für das Jahr 2020?

Immer größer, immer schärfer, immer schicker

Die Kosten für Displays sinken fortwährend, weshalb imposante Screens ab 70 Zoll aufwärts immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die sogenannten Large Format Displays werden vermehrt in Show Rooms und auf Messen eingesetzt, um Produkte aufmerksamkeitswirksam zu präsentieren. Damit wachsen allerdings auch zunehmend die Anforderungen an die Bildschirmauflösung. Während 4K Displays bereits in einem durchaus akzeptablen Preisbereich angelangt sind, entwickeln die Hersteller bereits Screens mit 8K. Doch nicht nur große Displays sind gefragt, sondern auch die Anzahl kleiner, bei engen Platzverhältnissen montierbaren Displays nimmt zu. Die Weiterentwicklung von PoE (Power over Ethernet) ermöglicht eine kostengünstige Stromversorgung dieser Mini-Displays über das Netzwerkkabel.

Eine Videowall sagt mehr als tausend Worte

Auch die Anzahl der installierten Videowalls wird vermutlich weiterhin steigen. Während diese vor ein paar Jahren noch ein absolutes Novum waren, entwickeln sich Videowall zunehmend  zu einer Mainstream-Sparte im Bereich Digital Signale.

Barco Videowalls UNI-8002 View bestehend aus einem LCD Display mit integriertem Montagesystem (Videowall "No Gap"-Technologie)55" LCD, Full HD (1.920x1.080), LED Backlight, 16:9, 60 Hz, 800 cd/m², Sense X Kalibrierung, 1213,6 x 683 x 65,9 mm, 16 kg, Haze 44% (UNI-8002 View)
Barco Videowalls UNI-8002 View bestehend aus einem LCD Display mit integriertem Montagesystem (Videowall "No Gap"-Technologie)55" LCD, Full HD (1.920x1.080), LED Backlight, 16:9, 60 Hz, 800 cd/m², Sense X Kalibrierung, 1213,6 x 683 x 65,9 mm, 16 ...
10.775,94 € inkl. 19% MwSt. Versandkostenfrei Sofort lieferbar

Nahtlos integriertes Design und ungewöhnliche Formfaktoren

Einer der größten Faktoren für den Erfolg oder Misserfolg eines Digital Signage-Systems ist sein optisches Erscheinungsbild. Schönere, schlankere Designs werden immer alltäglicher – Displays mit Rahmen sind inzwischen nicht mehr zeitgemäß. Dabei kommt einer nahtlosen Integration der Displays in den Ladenbau eine immer stärkere Bedeutung zu. Display werden nicht mehr einfach nur irgendwo platziert, sondern verschmelzen hinsichtlich Formgebung, Design und vor allem auch in Bezug auf ihren ausgestrahlten Content thematisch mit dem restlichen Ladendesign. So kreieren sie eine unnachahmliche Atmosphäre in den Räumlichkeiten und werden zum Publikumsmagneten. Ungewöhnliche Formfaktoren sorgen dabei für besondere Aufmerksamkeit und einen Wow-Effekt beim Kunden.

Interaktionsmöglichkeiten

Interaktivität wird bei Digital Signage immer mehr zu einem notwendigen Element einer Kampagne. Je interaktiver Digital Signage Inhalte gestaltet sind, umso mehr beziehen sie den Kunden mit ein und erhöhen den Wiedererkennungswert des Unternehmens und dessen Leistungsangebot. Dabei ist die Interaktion längst nicht mehr  nur auf Berührungen auf einem Touchdisplay beschränkt, sondern erweiterter sich zunehmend auf Technologien wie Sprach- und Gesichtserkennung. Durch die Integration derartiger Sensorik können die Inhalte in Form von Responsive Content individuell auf den Nutzer und dessen Umwelt angestimmt werden.

Responsive Content

Responsive Content umfasst Inhalte, die je nach Situationen und Anlass automatisch angepasst werden. Echtzeit-Updates werden automatisiert anhand von Parametern wie dem Wetter, der Jahres- und Uhrzeit oder den regionalen Gegebenheiten angepasst. Auf dieses Weise wird es zum Beispiel möglich, bei schlechtem Wetter automatisiert Regenschirme einzuspielen oder bei hohen Temperaturen vermehrt Erfrischungsgetränke und Eis zu bewerben. Dies kann sowohl anhand von vordefinierten Kriterien als auch durch die Einbeziehung von intelligenter Sensorik geschehen. Näherungs-Sensoren sowie Kameras mit Gesichtserkennung können exakt messen, ob sich eine Person gerade in Reichweite befindet oder auf das jeweilige Display blickt. Moderne Algorithmen erkennen auf Basis der Kamerabilder sogar Parameter wie Alter, Geschlecht oder Stimmung anhand der Mimik.

Realtime Content

Digital Signage Mediaplayer können als IP-Server für das Streaming von Medien auf Videowänden oder Präsentationsbildschirmen eingesetzt werden. Live Content ist einzigartig, da er nicht täglich x-mal über die Screens flimmert, sondern eine einmalige Botschaft enthält. Echtzeit-Content wirkt deshalb frisch und überraschend auf das Publikum und hat maximale Aktualität und Relevanz. Informationen und Werbebotschaft kommen am richtigen Ort, zur richtigen Zeit beim richtigen Publikum an. Noch interessanter wird Realtime Content, wenn er dem Publikum Interaktionsmöglichkeiten bietet.

Produkterkennung Integration und Mobile Payment

In den letzten zwei Jahren hat die Anzahl der Selbstbedien-Terminals im deutschen Einzelhandel drastisch zugenommen. Doch viele dieser Selbstbedienungs-Terminals sind noch lange nicht so intuitiv zu bedienen, wie sie eigentlich sollten. Digital Signage kann das Einkaufserlebnis an Bezahl-Terminal durch interaktive Produkterkennung deutlich verbessern und beschleunigen. Hierbei legt der Kunde seine Produkte einfach in eine Art Korb, der mithilfe von Barcodes/QR/RFID sämtliche Produkte erfasst und übersichtlich am Digital Signage Display anzeigt. Per Touchbedienung können Benutzer anschließend weiter mit dem Display interagieren. Die Bezahlung kann anschließend bargeldlos via NFC erfolge. Über den gesamten Verkaufs- und Bezahlprozess hinweg bietet das Digital Signage Display dem Kunden hilfreiche Informationen.

Digital Signage als Inhouse-Lösungen

Der Einsatz von Digital Signgage ist nicht nur für Kunden und Besucher interessant, sondern wird inzwischen auch vermehrt innerhalb von Unternehmen genutzt, um interne Informationen an Mitarbeit weiterzugeben. Auf diese Weise kann zum Beispiel die Belegung von Besprechungsräumen angezeigt und deren Buchung einfach und intuitive realisiert werden. In der Produktion können Digital Signage Systeme beispielsweise wichtige Informationen zu Maschinen und Produktionsprozessen anzeigen.

Storytelling

Während Storytelling schon länger zum gängigen Bestandteil von Print- und Onlinekampagnen zählt, wird das „Geschichtenerzählen“ im Bereich Digital Signage noch eher zögerlich eingesetzt. Bein Storytelling konzentrieren sich Kampagnen mehr auf langstreckige, geschichtenbasierte Inhalte zum Aufbau von Beziehungen, wodurch die Botschaften nachhaltiger wirken und zum Aufbau von Beziehungen und Branding genutzt werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die Verbraucher vom Direktmarketing abwenden und viele dies aktiv ablehnen. Stattdessen bevorzugen sie eher Geschichten und Erzählungen, die eine subtile Verkaufsbotschaft enthalten. 

Digital Signage kommt aus der Cloud

Content wird immer häufiger über webbasierte Content-Management-Systeme (CMS) erstellt und ausgestrahlt anstatt auf einer Speicherkarte oder Festplatte gespeichert. Das bietet vor allem mehr Flexibilität und ist für eine standortübergreifende Verwaltung mehrer Installationen unabdingbar. Darüber hinaus bieten Cloud basierte CMS häufig zahlreiche Designvorlagen, mit denen selbst Mitarbeiter ohne grafische Ausbildung einfach  ansprechende Inhalte erstellen können.

Zusammenfassung Digital Signage Trends 2020

Weiterlesen

Digital Signage – das passende Display finden
Digital Signage richtig einsetzen

Haben Sie Fragen?
Wir helfen Ihnen gern weiter.
Telefonsupport
0721 / 94176 - 0
Bestellfax
0721 / 94176 - 191
E-Mail Support
info@jacob.de
idealo Bewertung
4.32 / 5.00
Stand: 31.01.2019
Geizhals Bewertung
3.90 / 5.00
Stand: 31.01.2019
Trusted Shops
4.58 / 5.00
Stand: 31.01.2019