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Das Gaming-Display für Cloud Gamer

Damit Konsolen- und Cloud-Gamer beim Zocken im Wohnzimmer nicht mit nervigen Rucklern rechnen müssen, kann es sich lohnen, vor dem Kauf eines neuen Fernsehers oder Displays einen Blick auf das jeweilige Datenblatt zu werfen. Denn dieses kann schnell Aufschluss darüber geben, wie gut sich ein Display zum Zocken eignet. In der Regel eignen sich Monitore und Displays allerdings besser zum Zocken als ein normaler Fernseher. Das liegt vor allem an der zumeist geringeren Reaktionsgeschwindigkeite von Fernsehern. Wer allerdings nicht vorrangig schnelle Ego-Shooter zockt, wird in der Regel auch beim Gaming am TV keine größeren Probleme bekommen. Nachfolgend zeigen wir, auf welche Kriterien man beim Kauf eines Gaming-Displays achten sollte und stellen Ihnen Monitore und Displays vor, die  für Gamer optimiert sind.

Welche Eigenschaften sollte ein Gaming-Display haben?

Latenzzeit (Input Lag)

Der wichtigste Punkt in Bezug auf das geeignete Produkt, ist die Latenzzeit. Hier können 3 Millisekunden (ms) bereits einen erheblichen Unterschied im Spielerlebnis darstellen. Zu einem „Input Lag“ kann es kommen, wenn das einkommende Signal und die Anpassung von Kontrast, Sättigung und Skalierung des Bildes an das Display-Panel verzögert erfolgt. Eine kurze Latenzzeit verbessert das Spielerlebnis erheblich. Im Allgemeinen können Fernseher bei der Latenz nicht mit Gaming-Monitoren standhalten. 

Kostspielig aber wie geschaffen für Gamer: die Predator Gaming-Monitore von Acer

Bildwiederholfrequenz

Ein weiterer Key-Fact ist die Bildwiederholfrequenz. Wer schon einmal einen Ego-Shooter am Fernseher gespielt hat, kennt dieses Problem. Ist nicht die passende Hardware parat, macht ein Ego-Shooter nur noch halb so viel Spaß. Deshalb sollte ein Bildschirm eine möglichst hohe Hertz-Zahl aufweisen. In der Regel liegt diese bei guten Gaming-Monitoren bei mind. 100 Hertz. Aber was hat es damit auf sich? Um ein möglichst flüssiges Bild darzustellen, werden pro Sekunde mehrere Einzelbilder angezeigt. Je höher die Hertz-Zahl, desto mehr Einzelbilder können pro Sekunde angezeigt werden und demnach verläuft das Gameplay auch umso flüssiger. Zum Beispiel: 144 Hz = 144 Einzelbilder pro Sekunde.

Der Samsung CHG7 bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und ist in unterschiedlichen Größen erhältlich

Diese Einzelbilder werden jedoch zur Vermeidung von „Lags“ etwaig als Zwischenbild eingespielt. Hierfür werden die Bilder durch einen Zwischenspeicher geschickt. Verläuft alles ohne Probleme, ist dies für das menschliche Auge nicht zu erkennen. Es kann jedoch vorkommen, dass hierbei „Ruckler“ und damit eine höhere Latenzzeit entsteht. Bei derart „hohen“ Bildwiederholungsraten, muss jedoch darauf geachtet werden, dass jenes Ausgabegerät auch 144 Bilder pro Sekunde verarbeiten kann. Kann das Gerät (z. B. Konsole oder Computer) keine derart hohen FPS (Frames per Second, zu Deutsch: Bilder pro Sekunde) bereitstellen, entstehen wiederum Effekte, welche die Bildqualität einschränken könnten. Hier kann mit dynamischen Bildwiederholraten z. B. AMD-FreeSync oder NVIDIA-GSync, Abhilfe geschaffen werden. Geräte, welche diese Tools mitbringen, sind jedoch in der Regel in einem höheren Preissegment anzutreffen..

AOC 24V2Q LED-Monitor (24V2Q)
60.5 cm (23.8") 1920 x 1080 Full HD (1080p) IPS 250 cd/m² 1000:1
157,45 € inkl. 19% MwSt. Versandkostenfrei Lieferzeit 5-8 Werktage

Für Sparfüchse: wer nicht allzu viel ausgeben möchte aber dennoch einen anständigen Gaming-Monitor sein Eigen nennen möchte, bekommt bei diesen beiden Modellen von AOC einiges für sein Geld geboten.

Game-Mode bei Fernsehern

Da ein TV-Gerät eigentlich nicht nur zum Gaming gedacht ist, sind diverse Einstellungen vorab nicht für eine Konsole o. Ä. programmiert. Doch einige Hersteller haben mittlerweile auch dafür eine Lösung gefunden. Wer gerne nach einem Film (Kino-Modus) oder seiner Lieblingsserie im normalen Fernsehprogramm eine Runde zocken möchte, kann zwischen den Modi umschalten. Anschließend werden die Einstellungen soweit optimiert, dass es im bestmöglichen Fall zu keiner Unterbrechung in den Bildabläufen kommt. Dies kommt durch die ständige Bildoptimierung beim „normalen“ fernsehen zustande. Sollte ein Game-Mode nicht zu finden sein, kann man auch ganz einfach die sogenannte „Bildglättung“ deaktivieren. Dies hat einen ähnlichen Effekt auf die Reaktionszeit respektive der Vermeidung von Lags.

ViewSonic XG350R-C 88,90cm (35") WQHD VA LED CURV 88,90cm (35") WQHD 3440 x 1440 RGB ambience lighting, SuperClear VA LED, 1800R curve, 100Hz, 1ms MPRT, FreeSync, 2 HDMI, DisplayPort, support HDR 10, speakers, 3 USB, HAS stand (XG350R-C)
ViewSonic XG350R-C 88,90cm (35") WQHD VA LED CURV 88,90cm (35") WQHD 3440 x 1440 RGB ambience lighting, SuperClear VA LED, 1800R curve, 100Hz, 1ms MPRT, FreeSync, 2 HDMI, DisplayPort, support HDR 10, speakers, 3 USB, HAS stand (XG350R-C)
855,47 € inkl. 19% MwSt. Versandkostenfrei Lieferzeit 4-6 Werktage

Das curved Display des ViewSonic XG350R-C sorgt beim Zocken für ein ganz besonderes Erlebnis

Auflösung

Gaming-Display

Selbstverständlich spielt die Auflösung ebenfalls eine tragende Rolle bei der Auswahl eines Gaming-TV. Heutzutage bewegt sich die Tendenz stätig nach oben. Somit findet man vermehrt eine Auflösung von „4K“ in den Produktbeschreibungen. Doch was bedeutet „4K“ eigentlich? Ultra-HD (UHD) umfasst eine Auflösung von 3840 × 2160 Pixeln. Das ist exakt 4 mal so viel wie HD und 20 mal so viel wie SD. Das Seitenverhältnis hierbei ist 16 : 9. 4K wird von hauptsächlich Digitalen Kinos (DCI) verwendet und entspricht in der Regel einer Auflösung von bis zu 4096 × 2160 Pixeln. Das ist ein Seitenverhältnis von etwas mehr als 17 : 9 und wird durch „cropping“ (Wegschneiden von Pixeln) auf das heute typische Verhältnis von etwa 21 : 9 gebracht. Umgangssprachlich bezeichnet 4K, jedoch alle Auflösungen in der Größenordnung von 4000 horizontalen Pixeln, also sowohl UHD als auch DCI-Auflösungen. Demnach sollte mindestens eine Auflösung von 4K gegeben sein, um ein erlebnisreiches Spielen zu ermöglichen. Bei kleinen Monitoren um die 24 Zoll kann allerdings auch durchaus eine Full HD Auflösung für ein ausreichend scharfes Bild sorgen.

Wenn es etwas größer sein darf: die beiden riesigen Samsung Smart Displays. Dabei kann das Samsung QH65H mit lediglich 6 Millisekunden Reaktionsgeschwindigkeit auch durchaus noch zum Zocken von Ego-Shootern genutzt werden. Mit 8 Millisekunden ist das Samsung QM55R nicht ganz so flott, bietet aber ebenso eine scharfe 4K-Auflösung bei eindrucksvollen 55 Zoll Bilddiagonale.

Fazit

Um ein gutes Gaming-Display zu finden, ist ein wenig Zeitaufwand vonnöten. Denn es gibt noch nicht allzu viele Gaming kompatible Fernseher am Markt. In der Regel lässt es sich mit Geräten um 5 Millisekunden Reaktionszeit vernünftig zocken. Das gilt allerdings nur bei Spielen, die hohe Framerates fordern, wie zum Beispiel Ego-Shooter. Hier eignen sich tendenziell Gaming-Monitore besser als Fernseher. Bei anderen Spielgenres spielt die Reaktionsszeit eine weniger bedeutsame Rolle. Auf jeden Fall sollte man bei großen Displays auf eine ausreichend hohe Auflösung achten. Eine HDR-Unterstützung kann die Darstellung dabei optimieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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